鬼之舌震, Schlucht in Okuizumo, Japan
Oni no Shitaburu ist ein V-förmige Schlucht im Okuizumo-Gebiet in Japan, die durch das langsame Einschneiden des Nita-Flusses in Biotit-Granit entstanden ist. Die Wände aus hellem Gestein fallen steil ab, und der Fluss schlängelt sich zwischen großen, glatten Felsblöcken hindurch, die das Wasser im Laufe der Zeit geformt hat.
Das Tal ist mit einer alten Erzählung aus der Region verbunden, in der Prinzessin Tamahi eine Sperre errichtete, um ein Meeresungeheuer aufzuhalten, das sie verfolgte. Diese Geschichte gehört zu den ältesten überlieferten Legenden der Gegend und hat dem Ort seinen Namen gegeben.
Der Name des Tals stammt aus einer alten Legende: Ein Meeresungeheuer soll sich in die Prinzessin Tamahi verliebt haben, und was zurückblieb, ist die Vorstellung, dass diese Felsen von etwas Übernatürlichem geformt wurden. Wer durch das Tal geht, sieht an manchen Stellen kleine Tafeln mit dieser Geschichte, die zeigen, wie tief die Erzählung im Alltag der Region verwurzelt ist.
Der Weg durch das Tal ist gepflegt und kann in einem ruhigen Tempo in wenigen Stunden zurückgelegt werden, wobei eine Hängebrücke auf dem Weg die Aussicht auf den Flusslauf ermöglicht. Im Winter kann Schnee den Zugang erschweren, daher ist ein Besuch in den wärmeren Jahreszeiten einfacher.
Der Name des Tals, ausgesprochen Oni no Shitaburu, ist eine Abwandlung eines älteren Ausdrucks, der in der Originalsprache so viel wie "auf etwas warten" oder "sich sehnen" bedeutete und sich auf das Gefühl des Meeresungeheuers bezog. Aus diesem emotionalen Wort entstand im Laufe der Zeit der Begriff für "Zunge des Dämons", den das Tal heute trägt.
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