Akabori Chausuyama Kofun, Altertümlicher Grabhügel in Yanai, Japan.
Das Akabori Chausuyama Kofun ist ein Grabhügel mit einer unverwechselbaren Schlüssellochform, wenn man ihn von oben betrachtet, mit einem quadratischen Ende und einem runden Ende, das sich über 80 Meter erstreckt. Der Hügel besteht aus zwei Ebenen, die charakteristisch für Bestattungsstätten aus dieser Epoche sind.
Das Bauwerk entstand im späten 4. Jahrhundert und wurde 1948 zum Nationalen Historischen Denkmal Japans erklärt. Diese Anerkennung unterstreicht seine Bedeutung für das Verständnis der antiken japanischen Gesellschaftsstrukturen und Bestattungspraktiken.
Der Name des Hügels bezieht sich auf die rote Erde, die in der Gegend verbreitet ist, und die Stätte zeigt die Handwerkskunst jener Zeit durch ihre sorgfältige Konstruktion. Besucher können heute noch die charakteristische Form erkennen und verstehen, wie wichtig solche Bauwerke für die damalige Gesellschaft waren.
Das Gelände befindet sich auf dem Berg Mukoyama in einer Höhe von etwa 75 Metern und ist von dem Bahnhof Yanaiminato aus in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Weg ist gut ausgeschildert und bietet beim Aufstieg Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden.
Bei Ausgrabungen 1892 und 1991 wurden Bronzespiegel, Eisenschwerter, Jade-Magatama und Jaspis-Perlen freigelegt, die den sozialen Status der dort bestatteten Personen belegen. Der größte gefundene Bronzespiegel hat einen Durchmesser von etwa 45 Zentimetern und befindet sich heute im Nationalmuseum Tokio, wo er öffentlich besichtigt werden kann.
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