Keramashotō-Nationalpark, Nationalpark bei Zamami, Japan
Kerama Shotō National Park ist ein Nationalpark rund um die Kerama-Inseln, südwestlich von Okinawa in Japan. Das Gebiet umfasst sowohl Landflächen als auch Meeresgebiete mit Korallenriffen, Sandstränden und felsigen Küsten.
Die Kerama-Inseln waren jahrhundertelang von Fischergemeinden bewohnt, deren Alltag eng mit dem Meer verbunden war. Im Jahr 2014 wurden die Inseln offiziell als Nationalpark ausgewiesen, um die Meeresumwelt langfristig zu schützen.
Am bequemsten erreicht man den Park von Okinawa aus mit einer Fähre nach Zamami, die etwa eine Stunde dauert. Auf den Inseln erkundet man das Gebiet am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, da die Wege überschaubar sind.
Die Gewässer rund um die Kerama-Inseln sind für ihre Sichtweite bekannt: An klaren Tagen kann man ohne Schnorchelausrüstung Korallen und Fische direkt von der Wasseroberfläche aus erkennen. Außerdem sind die Inseln ein bekannter Ort zum Beobachten von Buckelwalen, die im Winter in diesen Gewässern auftauchen.
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