Kenpuku-ji, Buddhistischer Tempel in Ina, Japan.
Der Kenpuku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ina mit einem zentralen Tor, Steinstatuen und religiösen Kunstwerken auf seinem Gelände. Das Hauptgebäude und die architektonischen Details zeigen die traditionelle japanische buddhistische Bauweise und laden zum Erkunden ein.
Der Tempel wurde 824 von Kūkai gegründet und war ursprünglich ein Shingon-Tempel, bevor er während der Kamakura-Zeit zur Jodo-Shinshu-Sekte überging. Diese Umwandlung zeigt, wie sich die religiöse Praktik in Japan im Laufe der Jahrhunderte verschoben hat.
Der Tempel wird von der lokalen Gemeinschaft genutzt und zeigt zahlreiche buddhistische Kunstwerke, darunter Darstellungen der Göttin Kannon und aufwendige Deckenmalereien mit Drachen. Diese Werke sind Teil des täglichen Lebens am Ort und spiegeln die religiösen Überzeugungen wider, die hier seit Jahrhunderten verankert sind.
Das Gelände ist täglich zugänglich und kann ohne Eintritt betreten werden. Die ebenerdigen Wege sind leicht zu begehen, und die Gebäude sind von außen gut zu sehen.
Auf dem Gelände steht ein großer Ginkgo-Baum mit der örtlichen Bezeichnung 'umgekehrter Baum', der einer Überlieferung nach von Shinran selbst gepflanzt worden sein soll. Dieser Baum ist eine subtile Verbindung zur Geschichte des Ortes und wird von Besuchern oft übersehen.
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