Jōshō-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Takagamine, Kyoto, Japan.
Jōshō-ji ist ein buddhistischer Tempel im Takagamine-Viertel von Kyoto mit Hauptgebäuden aus Holz, die in großzügigen Gründen eingebettet sind. Das Gelände wird von Ahornbäumen und natürlicher Vegetation geprägt, die den Raum zwischen den Strukturen füllen.
Der Tempel wurde 1616 vom Kalligrafen Hon'ami Koetsu gegründet, dem das Land vom Shogun Tokugawa Ieyasu übertragen wurde. Später entwickelte sich die Stätte zu einer wichtigen Schule für die Mönchsausbildung in der Region.
Die Tempelanlage ist eng mit Yoshino Tayu verbunden, einer einflussreichen Kurtisane, die das scharlachrote Tor spendete. Ihr Gedächtnis wird jedes Jahr gepflegt und zeigt die bleibende Bedeutung dieser Frau für den Ort.
Besucher können das Gelände tagsüber erkunden und sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege über natürliches Terrain verlaufen. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und Herbst, wenn die Bäume in voller Blüte oder Färbung sind.
Jedes Jahr präsentieren Künstler aus dem Shimabara-Viertel traditionelle Musik und Tänze bei der Yoshino Tayu Hana-kuyo Feier. Diese Aufführungen finden unter blühenden Kirschbäumen statt und ziehen Besucher an, die diese seltene Verbindung zwischen Kunsttradition und Tempelleben erleben möchten.
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