両国橋, Stahlbrücke im Sumida-Bezirk, Tokio, Japan.
Die Ryogoku-Brücke ist eine Stahlkonstruktion, die sich über den Sumida-Fluss erstreckt und zwei Stadtteile Tokios miteinander verbindet. Sie besteht aus drei Spannfeldern mit Gerber-Plattenbalken und ermöglicht sowohl Fuß- als auch Fahrzeugverkehr.
Die ursprüngliche Brücke wurde 1659 errichtet und markierte damals eine wichtige Grenzlinie in der Edo-Zeit. Nach Kriegszerstörung erfolgte 1932 der Wiederaufbau in moderner Stahlbauweise.
Der Name der Brücke bedeutet wörtlich zwei Provinzen und bezieht sich auf die Grenze zwischen ehemaligen Verwaltungsbezirken, die hier verlief. Heute bemerken Fußgänger noch immer die historische Bedeutung des Ortes, wenn sie die alte Verbindung zwischen beiden Flussufern überqueren.
Die Brücke liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof JR Ryogoku und ist rund um die Uhr für Fußgänger und Fahrzeuge geöffnet. Während der Stoßzeiten kann es eng werden, daher ist ein Besuch außerhalb dieser Zeiten angenehmer.
Von der Brücke kann man nach Norden die Silhouette des Tokyo Skytree sehen und in südlicher Richtung das glänzende Nachtlicht der Flusskreuzung beobachten. Diese wechselnde Aussicht je nach Blickrichtung macht jeden Übergang zu einem anderen Erlebnis.
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