和白, Küstenbezirk in Fukuoka, Japan.
Wajiro ist ein Küstenviertel im östlichen Fukuoka, das an die Gewässer des Genkai-Meeres grenzt und neben Wohngebieten auch offene Uferzonen mit flachen Buchten und Felsformationen umfasst. Das Viertel liegt zwischen städtischen Wohnstraßen und einem breiten Strandabschnitt, der bei ruhigem Wetter leicht zugänglich ist.
Das Viertel entwickelte sich aus einer alten Fischergemeinde, die seit der Edo-Zeit bestand und deren Bewohner über Generationen hinweg vom Meer lebten. Als Fukuoka im 20. Jahrhundert nach Osten wuchs, verwandelte sich Wajiro nach und nach in ein Wohngebiet, behielt aber seinen Bezug zur Küste bei.
Wajiro ist für seine Gezeitenflächen bekannt, die bei Ebbe freigelegt werden und viele Vogelarten anziehen, was das Gebiet zu einem beliebten Beobachtungsort macht. Lokale Restaurants in der Nähe servieren frischen Fisch und Meeresfrüchte, die direkt von den Booten im kleinen Hafen stammen.
Wajiro wird von der gleichnamigen Bahnstation bedient, von der aus die Innenstadt von Fukuoka in wenigen Minuten erreichbar ist, und der Strand ist zu Fuß erreichbar. An heißen Sommertagen füllen sich die Parkplätze in Strandnähe rasch, weshalb ein frühzeitiger Besuch empfehlenswert ist.
Die Gezeitenflächen von Wajiro wurden als bedeutendes Feuchtgebiet eingestuft und sind damit eines der wenigen geschützten Küstengebiete innerhalb der Stadtgrenzen einer japanischen Großstadt. Diese Anerkennung kam nach langen Debatten über eine mögliche Aufschüttung des Gebietes für Bauzwecke.
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