Ohara-juku, Historische Poststadt in Mimasaka, Japan
Ohara-juku ist ein Postdorf im Tal von Mimasaka, bestehend aus etwa 30 Holzgebäuden mit Ziegeldächern, die erhöht vom Boden entlang einer alten Handelsroute stehen. Die Häuser haben schiebbare Türen und verschiedene Ebenen, die den Hang des Geländes folgen.
Das Dorf entstand während der Edo-Zeit als Rastplatz für Reisende zwischen Kyoto und Edo. Die Bedeutung des Ortes lag darin, dass er an der sankin-kotai-Route lag, wo Daimyo und ihre Begleiter regelmäßig vorbeikamen.
Die Straße zeigt traditionelle Handwerkstechniken in ihrer Bauweise, die lokale Besonderheiten der Region widerspiegelt. Man sieht überall Details, wie Holzschnitzereien und Fensterläden, die zeigen, wie Menschen hier früher lebten und arbeiteten.
Man kann das Dorf am besten erkunden, indem man zu Fuß die Straße hinaufgeht und Zeit in den verschiedenen Häusern verbringt. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände hügelig ist und einige Flächen unebene Oberflächen haben.
Viele der Häuser sind noch heute bewohnt und werden als Wohnungen oder kleine Läden genutzt, nicht nur als Museen. Dies gibt dem Ort ein lebendiges Gefühl und zeigt, wie die Gemeinschaft hier weiterlebt.
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