Jōshō-ji, Buddhistischer Tempel in Suhara-juku, Japan
Jōshō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Okuwa mit traditionellen Holzstrukturen, darunter eine Haupthalle, ein Tor und Priesterquartiere, die alle als nationale Kulturgüter ausgewiesen sind. Die Anlage zeigt klassische japanische Tempelarchitektur mit mehreren Bauwerken, die ihre historische Gestalt bewahrt haben.
Der Tempel wurde 1380 von Chikatoyo Minamoto aus dem Kiso-Klan gegründet und musste nach drei Flutkatastrophen 1598 an seinen heutigen Standort verlegt werden. Die Umsiedelung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Existenz des Tempels.
Der Tempel gehört zur Myoshinji-Sekte der Rinzai-Schule und bewahrt die Gedenktafel von Yoshimasa Kiso auf, einem Herrscher des Kiso-Tals. Die Besucher können die spirituelle Verbindung zwischen diesem Ort und der lokalen Geschichte der Region spüren.
Der Tempel ist das ganze Jahr uber zuganglich, wobei sieben Trauerkirschen im April bluhen und alpine Rosen Anfang Mai zu sehen sind. Die besten Zeiten zum Besuch sind wahrend dieser Blutezeiten, wenn die Grunden besonders reizvoll sind.
Die Tempelbibliothek enthalt die erste dokumentierte Erwahnung von Soba-Nudeln in Japan aus Aufzeichnungen von 1574. Diese seltene historische Referenz verbindet den Ort mit der fruhen Geschichte eines beliebten japanischen Gerichts.
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