Hotta-no-saku, Archäologische Festungsstätte in Daisen, Japan.
Hotta-no-saku ist eine archäologische Festungsstätte in Daisen mit einer ovalen Umfassung aus Holzzäunen. Der Standort erstreckt sich über etwa 87 Hektar mit einer Umfangslänge von 1.370 Metern in Ost-West-Richtung und 780 Metern in Nord-Süd-Richtung.
Archäologische Untersuchungen 1989 zeigten, dass die Zedernstämme der äußeren Palisade 801 n. Chr. geerntet wurden, während Kaiser Kanmis Expansionskampagne im Norden stattfand. Diese Beweise verbinden den Ort direkt mit dieser Phase der frühen japanischen Konsolidierung.
Der Ort diente als Verwaltungs-, Militär- und Religionszentrum mit vier zeremoniellenToren, Regierungsgebäuden und Metallverarbeitungswerkstätten innerhalb der befestigten Mauern. Besucher können heute die Spuren dieser unterschiedlichen Funktionen in der Anordnung der Ausgrabungsstätten erkennen.
Eine Bushaltestelle befindet sich in der Nähe mit direkter Verbindung vom JR-Bahnhof Omagari zum Archäologischen Zentrum. Geführte Touren sind vor Ort verfügbar, um die verschiedenen Bereiche und Ausgrabungen zu erkunden.
Der Ort hat keinen Namen in historischen Aufzeichnungen, da keine Dokumente seine ursprüngliche Bezeichnung erwähnen. Diese Anonymität macht ihn zu einem rätselhaften Zeugnis einer verschwundenen Verwaltungseinheit aus dem frühen Mittelalter.
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