Kiburi-ji, Buddhistischer Tempel in Ono, Japan
Kiburi-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ono, Japan, dessen Hauptgebäude das Jōdodō bildet, das in traditioneller japanisch-buddhistischer Architektur errichtet wurde. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die für religiöse Praktiken genutzt werden.
Der Tempel wurde 715 vom Priester Gyōki gegründet und während der Feldzüge Oda Nobunaga im Jahr 1560 schwer zerstört. Anschließend wurde er mit Unterstützung von Tokugawa Ieyasu wieder aufgebaut.
Im Tempel werden Rollbilder aus der Heian-Zeit aufbewahrt, die buddhistische Schutzgottheiten zeigen und als Nationalschätze Japans anerkannt sind. Wer den Tempel besucht, kann die Andacht spüren, die diesen Werken bis heute entgegengebracht wird.
Der Tempel liegt im Stadtgebiet von Ono und ist zu Fuß gut erreichbar, wenn man sich vorher über die Lage informiert. Wie bei den meisten buddhistischen Tempeln in Japan gilt es, ruhig aufzutreten und die laufenden religiösen Aktivitäten nicht zu stören.
Die im Tempel aufbewahrte Amitabha-Triade wurde vom Bildhauer Kaikei Ende des 12. Jahrhunderts geschnitzt und gilt als herausragendes Beispiel mittelalterlicher japanischer Skulptur. Kaikei war für seinen verfeinerten Stil bekannt, der sich deutlich von anderen Bildhauertraditionen seiner Zeit abhob.
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