Sangoku Daiichisan Arakura Fuji Sengen Shrine, shrine in Fujiyoshida, Yamanashi
Das Sangoku Daiichisan Arakura Fuji Sengen Shrine ist ein Shinto-Heiligtum auf einem Hügel in Fujiyoshida, das der Göttin des Fuji geweiht ist. Das Gelände umfasst traditionelle rote Gebäude, gepflegte Gärten und über 300 Kirschbäume, während die fünfstöckige rote Chureito-Pagode weiter oben am Hang steht.
Das Heiligtum wurde vor über tausend Jahren gegründet und empfing nach dem Ausbruch des Fuji im Jahr 807 einen kaiserlichen Gesandten, der dort ein Ritual durchführte. Später betete ein Anführer des Takeda-Clans während der Zeit der kriegführenden Staaten hier um den Sieg und stiftete als Dank ein Schwert.
Der große rote Torii-Torbogen am Eingang gilt als Übergang in einen heiligen Bereich und ist für die Gemeinde ein vertrautes Wahrzeichen. Besucher kommen hierher, um für Familienglück und sichere Geburten zu beten, und das Gelände wird auch heute noch regelmäßig für religiöse Feste genutzt.
Das Heiligtum ist von der Station Shimoyoshida in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar, und in der Nähe stehen kostenlose Parkplätze für Autofahrer zur Verfügung. Früh am Morgen ist es am ruhigsten, und wer zur Kirschblütenzeit kommt, sollte möglichst vor dem Mittag ankommen, um den größten Andrang zu meiden.
Die rote Chureito-Pagode wurde in den 1960er Jahren als Kriegerdenkmal errichtet und steht damit in deutlichem Gegensatz zu ihrer heutigen Rolle als eines der meistfotografierten Motive Japans. Wenn der Fuji im Hintergrund mit Schnee bedeckt ist und die Kirschbäume blühen, entsteht eine Überlagerung dreier roter und weißer Ebenen, die Fotografen aus aller Welt anzieht.
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