Kawaguchi-See, Natürlicher Stausee nahe dem Berg Fuji, Japan
Der Kawaguchi-See ist ein durch einen Erdrutsch entstandener See in Fujikawaguchiko in Japan, etwa 100 Kilometer westlich von Tokio gelegen. Seine Ufer erstrecken sich über mehr als 100 Kilometer und bieten an klaren Tagen Spiegelungen des Fuji auf der Wasseroberfläche.
Der See entstand durch einen Bergsturz vor Jahrhunderten, der das Wasser aufstaute und mehrere kleinere Gewässer zu einem größeren Becken verband. Ein Kanal zum Flusssystem Sagami wurde 1914 fertiggestellt, um Überschwemmungen der umliegenden Dörfer zu verringern.
Das Museum Kubota Itchiku am Seeufer zeigt Kimonos, die mit einer alten Färbemethode namens Tsujigahana hergestellt wurden und Motive der Landschaft aufgreifen. Fischerdörfer an der Ostseite des Sees bewahren Bootsrampen und kleine Schreine, die von Generationen lokaler Familien genutzt werden.
Direkte Busse und Züge verbinden Tokio mit dem See, wobei Abfahrten am frühen Morgen eine höhere Wahrscheinlichkeit für klare Sicht auf den Fuji bieten. Fahrradverleih entlang der Nordküste ermöglicht eine Erkundung mehrerer Aussichtspunkte in wenigen Stunden.
Eine Seilbahn führt auf den Berg Tenjo, von wo aus sich das gesamte Seebecken mit dem Fuji im Hintergrund überblicken lässt. An windstillen Tagen entstehen doppelte Spiegelungen, bei denen sowohl der Berg als auch sein Abbild im Wasser sichtbar werden.
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