Tell Deir, Neolithische Siedlung im Beqaa-Tal, Libanon.
Tell Deir ist ein archäologischer Hügel im Beqaa-Tal, der mehrere Schichten menschlicher Siedlungen aus der Jungsteinzeit enthält. Der Ort liegt zwischen Joub Jannine und Chtaura und bewahrt Überreste von mehreren tausend Jahren menschlicher Besiedlung.
Ausgrabungen in den 1950er Jahren brachten umfangreiche neolithische Überreste ans Licht und zeigten, dass Menschen schon seit prähistorischen Zeiten in dieser Region lebten. Die Funde deuten darauf hin, dass dieser Ort über lange Zeiträume hinweg bewohnt war.
Die Werkzeuge aus Stein an diesem Ort zeigen, wie die ersten Bewohner hier arbeiteten und lebten. Beile, Äxte und Messer liegen heute noch im Boden und erzählen von ihren täglichen Tätigkeiten.
Der Ort liegt in einem offenen Gelände, das leicht zugänglich ist und Forschern sowie Besuchern erlaubt, alte Siedlungsmuster zu untersuchen. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist der Frühling oder Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und die Sicht auf die Umgebung klar bleibt.
Die Keramik aus diesem Ort zeigt eine besondere Technik: rote Verzierungen auf der Oberfläche wurden aufgetragen und dann poliert, was auf fortgeschrittene Fähigkeiten in der Töpferei hindeutet. Diese handwerkliche Sorgfalt war vor tausenden von Jahren ungewöhnlich und zeigt, dass die Menschen hier mehr als nur das Notwendigste herstellten.
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