Hōsa Bunko, Forschungsbibliothek in Tokugawachō, Japan
Die Hōsa-Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek im Stadtteil Tokugawachō in Nagoya, Japan, die japanische und chinesische klassische Texte aus dem Besitz der Familie Owari-Tokugawa aufbewahrt. Das Gebäude beherbergt Bücher, Manuskripte und historische Dokumente, die für Forschende in einem geregelten Rahmen zugänglich sind.
Die Bibliothek wurde 1950 gegründet, um die Schriften und Dokumente der Familie Owari-Tokugawa zu bewahren, die über mehrere Jahrhunderte feudaler Herrschaft gesammelt worden waren. Im Jahr 2004 zog sie in ihr heutiges Gebäude um, das als eingetragenes regionales Baudenkmal der Stadt Nagoya anerkannt ist.
Die Sammlung spiegelt die intellektuelle Welt der Samurai-Ära wider und zeigt, welche Bücher und Schriften eine der mächtigsten Herrscherfamilien Japans zusammengetragen hat. Im nahegelegenen Tokugawa-Kunstmuseum finden ergänzende Ausstellungen statt, die Texte und Objekte aus derselben Epoche zeigen.
Ein Besuch erfordert eine vorherige Anmeldung, da der Zugang zu den Sammlungen geregelt ist und nicht ohne Weiteres ohne Registrierung möglich ist. Die Einrichtung liegt im selben Bereich wie das Tokugawa-Kunstmuseum, sodass sich ein Besuch beider Orte an einem Tag gut kombinieren lässt.
Die Bibliothek besitzt eine Reihe von Texten, die nicht nur von der Familie Tokugawa selbst gesammelt, sondern auch aktiv genutzt wurden, was bedeutet, dass einige Bücher noch handschriftliche Anmerkungen ihrer Besitzer tragen. Diese persönlichen Spuren machen die Objekte zu etwas anderem als bloße Archivstücke.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.