Žardės piliakalnis, Archäologische Festung in Klaipeda, Litauen
Žardės piliakalnis ist ein archäologischer Hügel in Klaipeda mit einer kreisförmigen Plattform, die von Erdwällen umgeben ist und eine frühere Befestigung markiert. Der Hügel liegt neben dem Fluss Smeltale und zeigt Schichten von Siedlungsresten aus mehreren Jahrhunderten.
Das Bauwerk stammt aus dem ersten Jahrtausend, als hier eine Curonische Burg stand, die 1253 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Die Siedlung war bis ins 13. Jahrhundert bewohnt, bevor sie aufgegeben wurde.
Der Ort trägt den Namen Žardės nach einer nahegelegenen Siedlung und zeigt Spuren von handwerklichen Aktivitäten durch gefundene Webgewichte und Schmuck. Diese Funde deuten darauf hin, dass hier eine funktionierende Gemeinschaft mit täglichen Routinen und Handwerkstätten lebte.
Das Gelände ist leicht zu erreichen, wenn man von der Taikos Avenue die Straße Žardupes hinuntergeht und sich dem Fluss nähert. Das ebene Umland ermöglicht bequemes Erkunden und Spazierengehen ohne größere Schwierigkeiten.
Reste von Eisenschmelzöfen wurden hier gefunden, was zeigt, dass an diesem Ort Metallverarbeitung und spezialisierte Handwerke betrieben wurden. Diese Metallproduktion war ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Aktivität der damaligen Gemeinschaft.
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