Nishi Chaya-gai, Geisha-Viertel in Kanazawa, Japan
Nishi Chaya-gai ist ein Hanamachi, also ein Geisha-Viertel, im Stadtteil Nomachi in Kanazawa, Japan. Zweistöckige Holzhäuser mit dunklen Fassaden und Gitterfenstern säumen schmale gepflasterte Gassen, die das Viertel von den umliegenden Wohngebieten klar abgrenzen.
Das Viertel wurde im frühen 17. Jahrhundert vom Kaga-Clan offiziell als Unterhaltungszone genehmigt, als auch die beiden anderen Geisha-Viertel Kanazawas entstanden. Es ist bis heute eines von drei Hanamachi der Stadt geblieben und hat seine Funktion ohne größere Unterbrechungen bewahrt.
Der Name bedeutet auf Japanisch "westliches Teehaus-Viertel" und verweist auf die Lage westlich der anderen Geisha-Viertel der Stadt. Wer durch die engen Gassen schlendert, kann gelegentlich Geisha beim Kommen und Gehen beobachten, da die Teehäuser bis heute in Betrieb sind.
Das Viertel liegt im Westen von Kanazawa und ist mit dem Kanazawa Loop Bus gut erreichbar, der an mehreren zentralen Haltestellen stoppt. Das Gebiet lässt sich vollständig zu Fuß erkunden, da die Gassen kurz und überschaubar sind.
Eine ehemalige Geisha-Residenz im Viertel wurde in ein kleines Museum umgewandelt, das das Innere eines traditionellen Teehauses zugänglich macht. Die leuchtend roten Wände und lackierten Einrichtungsgegenstände zeigen, wie aufwendig diese Häuser einst ausgestattet waren.
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