Leuchtturm Miķeļtornis, Maritimer Leuchtturm in Miķeļtornis, Lettland
Miķeļbāka ist ein weißer Leuchturm aus Stahlbeton an der Küste Lettlands, der sich 56 Meter hoch erhebt und oben eine Laterne mit Galerien trägt. Die zylindrische Form und die robuste Konstruktion ermöglichen es Besuchern, von oben einen weiten Blick über die Baltische See zu genießen.
Die erste Anlage entstand 1885, wurde aber während des Ersten Weltkriegs durch Artillerie beschädigt und 1932 abgerissen. Der heutige Betonturm entstand 1957 als Wiederaufbau und Modernisierung für die damalige Seefahrt.
Der Name Miķeļbāka stammt von einem russischen Midshipman namens Mikhail Ryabinin, der 1749 die Küstenlinie kartografierte und die lokale Seenomenklatur prägte. Besucher können diese historische Verbindung zur Schifffahrtsgeschichte der Region in der Umgebung spüren.
Ein Aufstieg von 293 Stufen führt zu einer Aussichtsplattform mit Blick über die Region und die Baltische See. Bei klarem Wetter können Besucher von oben Entfernungen bis zu etwa 35 Kilometer weit sehen, was das Erlebnis besonders bei guten Bedingungen lohnt.
Der Turm sendet alle sechs Sekunden zwei weiße Blitze aus und ist damit in klaren Nächten eine markante Erscheinung am Horizont. Diese rhythmischen Lichtsignale sind seit Jahrzehnten das Erkennungszeichen für Schiffe, die die Irbe-Straße durchfahren.
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