Al-Mohammadi Mosque, Religiöses Monument in Casablanca, Marokko.
Die Al-Mohammadi-Moschee ist ein islamisches Gotteshaus im Stadtviertel Habous in Casablanca, das im marokkanisch-maurischen Baustil errichtet wurde. Das Gebäude zeigt Hufeisenbogen, ornamentale Fliesenverkleidungen und geometrische Muster, die für diese Architekturrichtung typisch sind.
Die Moschee wurde 1936 auf Geheiß von Sultan Mohammed V. erbaut, zu einer Zeit, als im französischen Protektorat Marokko große Stadtentwicklungsprojekte durchgeführt wurden. Sie entstand gemeinsam mit dem Viertel Habous, das als Modell für eine neue Art marokkanisch geprägter Stadtplanung gedacht war.
Die Moschee befindet sich im Viertel Habous, einem städtischen Viertel aus der französischen Kolonialzeit, das nach marokkanischen Stadtbautraditionen gestaltet wurde. Die Mischung aus europäischer Stadtplanung und marokkanischer Handwerkskunst ist noch heute im Straßenbild rund um das Gotteshaus zu sehen.
Besucher sollten bedeckende Kleidung tragen; Schultern und Knie müssen bedeckt sein, und das Ablegen der Schuhe vor dem Betreten ist erforderlich. Das Gotteshaus ist außerhalb der Gebetszeiten zugänglich, und ein Besuch am Morgen ist in der Regel ruhiger.
Das Viertel Habous, in dem die Moschee liegt, wurde von französischen Stadtplanern entworfen, die versuchten, traditionelle marokkanische Architektur nachzuahmen, ohne selbst aus dieser Tradition zu stammen. Das Ergebnis ist ein Viertel, das von außen marokkanisch wirkt, aber nach einem europäischen Rasterplan angelegt ist.
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