Codri, Geschütztes Waldreservat in Zentralmoldawien
Codri ist ein Waldschutzgebiet in Zentralmoldau mit einer Fläche von etwa 5200 Hektar, das von Hügeln mit sanften Höhenunterschieden und tiefen Tälern geprägt ist. Das Gebiet beherbergt zahlreiche Waldarten und ist in mehrere Schutzzonen unterteilt, um verschiedene Grade des Naturschutzes zu gewährleisten.
Das Gebiet wurde 1971 gegründet und war Moldaus erste wissenschaftlich verwaltete Schutzzone, die einen Überrest der ausgedehnten Wälder bewahrte, die die Region im Mittelalter bedeckten. Diese Gründung markierte den Beginn eines systematischeren Ansatzes zum Waldschutz im Land.
Das Naturmuseum im Schutzgebiet zeigt Exemplare der moldawischen Tierwelt, von ausgestopften Tieren bis zu Reptilien-, Vogel- und Insektensammlungen, die Besuchern einen Überblick über die lokale Biodiversität geben.
Die beste Zeit zum Besuch ist der späte Frühling bis früher Herbst, wenn die Wege trocken sind und die Tierwelt am aktivsten. Bequeme Wanderschuhe und eine Orientierungskarte sind wichtig, da das Gelände hügelig ist und die Wege manchmal schwer zu folgen sein können.
Das Gebiet beherbergt über 50 Säugetierarten und ist Heimat der letzten wilden Population von Waldmardern in Moldau, was es zu einem wichtigen Rückzugsort für diese seltenen Tiere macht. Die Präsenz dieser Arten macht das Gebiet zu einem Forschungsfokus für Naturschutzwissenschaftler.
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