KEMA Suspensie Test Reactor, Nukleare Forschungseinrichtung in Arnhem, Niederlande.
Der KEMA Suspensie Test Reactor ist eine Kernforschungsanlage, die eine ungewöhnliche Konstruktion nutzt, bei der winzige Uranpartikel in Wasser schweben und dabei sowohl als Kühlmittel als auch als Moderator dienen. Das Laborgebäude wurde vom Architekten G. Hamerpagt entworfen und berücksichtigte Sicherheitsanforderungen, die speziell für den Kernreaktorbetrieb notwendig waren.
Die Reaktorlaboranlage wurde 1958 eröffnet und Prinz Bernhard führte die Einweihung durch, was einen wichtigen Wendepunkt in der niederländischen Kernenergiforschung markierte. Das Projekt entstand in einer Zeit, in der viele europäische Länder die Möglichkeiten der Kernenergie erforschen wollten.
Die Anlage steht für niederländische Fähigkeiten in der Kernenergie und zeigt, wie die Schweiz und die Niederlande wissenschaftliche Expertise teilten. Viele europäische Forscher besuchten diesen Ort, um moderne Reaktortechnologien kennenzulernen.
Der Ort befindet sich in Arnhem und ist ein historisches Forschungsgebäude, das zeigt, wie frühe Nuklearanlagen konzipiert wurden. Besucher sollten erwarten, dass es sich um einen Ort mit spezialisiertem technischem Interesse handelt, wo die Architektur Sicherheit und wissenschaftliche Funktion widerspiegelt.
Der Reaktor nutzte mikroskopisch kleine Uranpartikel, die in einer homogenen Mischung schwebten, anders als bei traditionellen Reaktordesigns. Diese Methode ermöglichte eine gleichmäßigere Wärmeververteilung im Kühlmittel.
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