Sint-Petruskerk, Kirchengebäude in den Niederlanden
Sint-Petruskerk ist eine Kirche im westlichen Teil von Ureterp in der niederländischen Provinz Friesland, die um 1250 von Zisterziensermönchen gebaut wurde. Das Gebäude hat dicke Ziegelmauern, eine schlichte rechteckige Form und einen massiven Turm ohne separates Fundament, der auf festem Sand ruht.
Die Kirche wurde um 1250 von Mönchen des Zisterzienser-Ordens aus dem Kloster Mariëngaarde bei Hallum gegründet. Über die Jahrhunderte erlebte das Gebäude mehrere Umbauten und Restaurierungen, besonders größere Teile der Mauern wurden um 1800 erneuert.
Die Sint-Petruskerk prägt das Dorfbild von Ureterp seit etwa sieben Jahrhunderten und dient bis heute als Versammlungsort der Gemeinde. Der Kirchhof mit seiner niedrigen Hecke und den Wanderwegen ist ein Ort, an dem Nachbarn zusammenkommen und wo alte Erinnerungen gepflegt werden.
Die Kirche liegt westlich von Ureterp an der Hauptstraße und ist relativ einfach zu erreichen, obwohl der Parkplatz begrenzt ist. Besucher können die Außenfassade, die Friedhofsanlage mit ihren Wegen und die alte Glockenstellung hinter dem Gebäude frei erkunden.
Die Glockenturm-Struktur hinter der Kirche wurde 1766 gebaut, nachdem die ursprüngliche Turmstruktur beschädigt wurde, und stand ursprünglich näher an der Straße, bevor sie aus Sicherheitsgründen nach hinten verlegt wurde. Zwei Glocken, die während des Zweiten Weltkriegs von den Besatzern entfernt wurden, wurden später ersetzt, und die neuen Glocken läuten noch immer dreimal täglich.
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