Staalhof, Gildehaus im Zentrum von Amsterdam, Niederlande
Das Staalhof ist ein Gildenhaus im Zentrum Amsterdams, das an der Ecke von Staalstraat und Groenburgwal steht. Die erhaltene Fassade wurde von Pieter de Keyser 1641 entworfen und zeigt typische Merkmale der Architektur aus dieser Zeit.
Das Gebäude entstand 1641 als Zentrum der Amsterdamer Tuchindustrie und war Sitz der Staalmeesters, die Stoffe überprüften. 1829 wurde ein Teil zu einem neogotischen Gebäude umgebaut, das später eine englische Kirche beherbergte.
Das Gebäude war Sitz der Zunft der Tuchinspektoren, und sein Name stammt von deren Aufgabe ab, die Stoffqualität zu überprüfen. Besucher können noch heute die historische Verbindung zur Textilverarbeitung in der Architektur und Raumanordnung erkennen.
Das Gebäude ist von außen gut sichtbar und liegt an einer zentralen Ecke in der Altstadt. Der Zugang zum Inneren ist begrenzt, da das Gebäude heute Geschäfte und andere Einrichtungen beherbergt, aber die Fassade kann von der Straße aus bewundert werden.
Rembrandt malte 1662 ein berühmtes Porträt von fünf Tuchinspektoren, die in diesem Gebäude tätig waren. Das Gemälde zeigt nicht nur die Männer, sondern auch die Bedeutung dieser Handwerksinstitution in Amsterdams wirtschaftlichem Leben.
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