Nieuw Monnikenhuize, Wohnanlage in Arnhem, Niederlande
Das Nieuw Monnikenhuize ist ein Wohngebiet in Arnhem mit etwa 200 Häusern, die auf einem geneigten Gelande verteilt sind und von Grünflachen durchdrungen werden. Die Hauser sind auf verschiedene Hohen gebaut und nutzen die Topografie des Terrains, wobei Wasser- und Gabionensysteme die Hohenunterschiede handhaben und alte Eichen sowie Buchen bewahrt bleiben.
Das Gelande war einst Heimat eines Fussballstadions, das von 1950 bis 1997 SBV Vitesse beherbergte. Nach dem Abriss wurde das Gebiet zwischen 1997 und 2000 in ein Wohnviertel umgewandelt.
Die verschiedenen Architekten, die an diesem Projekt mitarbeiteten, integrierten niederländische Designprinzipien in eine Wohngemeinschaft, die von den Bewohnern heute als lebendiger Nachbarschaftsort genutzt wird. Die Art, wie Grünflächen zwischen den Häusern verteilt sind, prägt das tägliche Leben und schafft informelle Treffpunkte für die Bewohner.
Das Gelande kann zu Fuss erkundet werden, da die Wege zwischen den Hausern zugänglich sind und die Topografie macht das Spaziergang angenehm. Es gibt viel Platz zum Umherwandern und die landschaftlichen Merkmale machen Orientierung leicht.
Das Wohngebiet verwendet Gabbionenmauern, ein architektonisches Element, das normalerweise in Infrastrukturprojekten zu sehen ist, als sichtbares Designmerkmal. Dieses ungewöhnliche Detail, kombiniert mit dem offenen Wassersystem, macht die Flächenbewirtschaftung Teil des visuellen Charakters des Viertels.
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