Kasteel van Loon op Zand, Mittelalterliche Burg in Loon op Zand, Niederlande
Kasteel van Loon op Zand ist eine befestigte Residenz mit weißen Mauern, mehreren Türmen, einem Wassergraben und mittelalterlichen Wehranlagen, deren Fundamente bis 1383 zurückgehen. Das Gebäude kombiniert ursprüngliche mittelalterliche Elemente mit späteren Umbauten aus dem 18. Jahrhundert, die seine Form und seinen Charakter prägen.
Das Schloss wurde 1587 von Staatsvogtentruppen unter Philips van Hohenlohe-Neuenstein mit fünf Geschützen erstürmt und erobert. Ein Jahrhundert später erfuhr es eine grundlegende Umgestaltung, als es in ein Landhaus umgewandelt wurde.
Die Kapelle des Schlosses war im 17. Jahrhundert ein Zufluchtsort für katholische Gottesdienste, als protestantische Behörden die örtlichen Kirchen kontrollierten. Besucher können heute noch diesen sakralen Raum sehen, der für die örtliche Gemeinde damals von großer Bedeutung war.
Das Schloss ist heute ein Veranstaltungsort für Hochzeiten, Konzerte und Ausstellungen unter der Verwaltung der Weißen-Schloss-Stiftung. Der Ort wird mit Unterstützung von Freiwilligen betrieben und bietet Besuchern die Möglichkeit, während solcher Veranstaltungen die Räumlichkeiten zu erkunden.
Die mittelalterliche Wehranlage wurde 1777 von Louis Charles Otto van Salm-Salm in ein Landhaus umgewandelt, wobei die ursprüngliche Funktion völlig hinter sich gelassen wurde. Diese radikale Umgestaltung machte es zu einem frühen Beispiel für die Umnutzung von Kriegsbauwerken zu Wohnzwecken.
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