Sint-Stephanuskerk, Kirchengebäude in den Niederlanden
Die Sint-Stephanuskerk ist ein Kirchengebäude in Nijmegen mit neobyzantinischer Architektur, das 1923 eröffnet wurde und auf einer Anhöhe steht. Das Bauwerk fällt durch seine beiden Türme an der Fassade, eine große Kuppel und große Fenster auf, die Licht ins Innere lassen.
Das Gebäude wurde nach einem Entwurf des Architekten Pierre Cuypers jr. 1922 begonnen und 1923 fertiggestellt. Nach der Pfarrfusion 2007 wurde die Kirche für religiöse Dienste geschlossen und später in ein Bürogebäude umgewandelt.
Die Sint-Stephanuskerk trägt den Namen des heiligen Stephanus, des Schutzpatrons von Nijmegen, dem seit 1951 eine Bronzeskulptur vor der Kirche gewidmet ist. Das Gebäude war lange Zeit ein Ort für Gemeindeversammlungen und religiöse Feiern, die das Leben der Menschen in diesem Stadtteil prägten.
Das Gebäude steht an der Berg en Dalseweg und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen, da es sich in einer urbanen Gegend mit anderen historischen Bauten befindet. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein derzeit als Büroraum genutztes Gebäude handelt, daher ist der Zugang von außen begrenzt.
Das Gebäude war nach seiner Schließung 2007 Heimat für Kunstwerke, darunter bemalte Fenster und Mosaike, die heute in Museen und an anderen Orten geschützt werden. Die ursprünglichen Fenster des Künstlers Joep Nicolas gingen bei einem Bombeneinschlag verloren, wurden aber später durch neue Werke von Joan Collette ersetzt.
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