Langtang-Nationalpark, Nationalpark im zentralen Himalaya, Nepal.
Langtang National Park ist ein Schutzgebiet in den zentralen Himalaya-Distrikten Nuwakot, Rasuwa und Sindhulpalchok, das sich über eine Fläche von etwa 1710 Quadratkilometern erstreckt. Die Höhenlagen reichen von etwa 1000 Metern in den bewaldeten Tälern bis zu über 7200 Metern an den vergletscherten Gipfeln.
Das Gebiet wurde 1970 als Schutzzone ausgewiesen und 1976 offiziell als Nepals vierter Nationalpark sowie erster Himalaya-Park eingerichtet. Diese Entscheidung sollte die Bergwälder und die Tierwelt vor zunehmender Abholzung und Jagd bewahren.
Tamang-Dörfer im Tal nutzen lokale Materialien für ihre Steinhäuser und pflegen Handwerkstraditionen wie Weben und Holzschnitzerei. Besucher sehen oft Yaks auf den Weiden und beobachten das tägliche Leben der Hirten in den höheren Siedlungen.
Wanderer benötigen eine offizielle Genehmigung für den Zugang, die in Kathmandu oder an den Eingangsstationen erhältlich ist. Die besten Bedingungen findet man von Oktober bis April, wenn Wege trocken sind und Schneefall auf Hochpässen meist gering bleibt.
Der Park beherbergt über 30 Säugetierarten, darunter Rote Pandas in mittleren Höhenlagen und Schneeleoparden auf felsigen Graten über 3000 Metern. Mehr als 240 Vogelarten nutzen die Wälder, Almen und Felswände als Lebensraum.
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