Parsa National Park, Naturschutzgebiet in der Provinz Madhesh, Nepal
Der Nationalpark erstreckt sich über die flachen Terai-Ebenen und wird überwiegend von Salwäldern bedeckt, die in Höhen zwischen etwa 400 und 950 Metern wachsen. Das Gebiet bietet vielfältige Lebensräume für Wildtiere und zeigt die natürliche Struktur der Region mit ihren dichten Wäldern und offenen Flächen.
Das Gebiet war ursprünglich ein Jagdrevier für britische und nepalesische Aristokraten, bevor es 1984 in ein Wildschutzgebiet umgewandelt wurde. Der Status als Nationalpark folgte erst 2017 und formalisierte den Schutz dieser Landschaft.
Der Hügel Kailas Bhata im Inneren beherbergt zwei Hindu-Tempel für Shiva und Parbati, wo Besucher religiöse Zeremonien inmitten der Natur beobachten können. Diese heiligen Orte sind eng mit dem alltäglichen Leben der Gegend verbunden und zeigen, wie Spiritualität und Naturschutz hier zusammengehen.
Eine kleine Gästehütte und ein Teehaus bieten Unterkunft in der Nähe der Parkverwaltung, und ein Beobachtungsturm ermöglicht es Besuchern, Tierbewegungen zu verfolgen. Wer diese Orte nutzen möchte, sollte voraus planen, da die Einrichtungen begrenzt sind und die beste Zeit zum Beobachten in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden liegt.
Das Schutzgebiet ist Teil einer grenzüberschreitenden Zone, die sich über Tausende von Quadratkilometern erstreckt und mit dem Chitwan-Nationalpark und Indiens Valmiki-Tigerreservat verbunden ist. Diese größere Schutzlandschaft ermöglicht es Wildtieren, über Grenzen hinweg zu wandern und schafft ein zusammenhängendes Ökosystem von großer Bedeutung.
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