Chitwan-Nationalpark, Nationalpark und Weltkulturerbe in Zentral-Nepal
Chitwan ist ein Schutzgebiet im südlichen Tiefland, das sich über mehrere Distrikte erstreckt und Wälder, Grasland und Flussauen zwischen zwei großen Strömen umfasst. Die Landschaft wechselt von dichtem Dschungel zu offenen Wiesen, durch die Elefanten, Nashörner und zahlreiche Vogelarten ziehen.
Das Gebiet diente bis Anfang der 1970er Jahre als Jagdrevier der königlichen Familie, bevor es zum ersten Nationalpark des Landes erklärt wurde. Seitdem haben Schutzmaßnahmen dazu beigetragen, die Zahl der Panzernashörner und anderer gefährdeter Tiere zu erhöhen.
Die Tharu-Gemeinden in den Dörfern rund um das Schutzgebiet pflegen noch immer traditionelle Tänze und Lieder, die sie bei Festen aufführen. Viele Familien fertigen Kunsthandwerk aus natürlichen Materialien, das Besucher in kleinen Werkstätten und Märkten entdecken können.
Man erreicht das Reservat am besten über Bharatpur, von wo aus Lodges und Unterkünfte in verschiedenen Preislagen am Rand des Schutzgebiets erreichbar sind. Safaris auf dem Rücken von Elefanten oder in Jeeps sowie Kanufahrten starten meist früh am Morgen oder am späten Nachmittag.
In speziellen Zuchtstationen arbeiten Biologen an der Aufzucht von Gangesgavialen, deren lange schmale Schnauzen leicht von anderen Krokodilen zu unterscheiden sind. Die Einrichtungen kümmern sich auch um verletzte Geier und seltene Schildkrötenarten, die man bei Führungen beobachten kann.
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