Boundary marker in Biskupice Radłowskie, Gotischer Grenzstein in Biskupice Radłowskie, Polen
Der Grenzstein in Biskupice Radłowskie ist ein gotisches Denkmal aus regionalem Pińczów-Kalkstein mit rechteckigem Prisma und abgerundeten Ecken. Die Oberseite wird von einem dekorativen Dach mit einer Kugel gekrönt.
Ein Kardinal namens Zbigniew Oleśnicki ließ diesen Stein 1450 errichten, um Streitigkeiten zwischen Kirchenland und den Besitzungen benachbarter Adelsfamilien beizulegen. Das Werk stammt aus der Zeit, als die Grenzen in dieser Region neu gezogen wurden.
Das Denkmal zeigt vier Reliefs mit einem Kreuz, religiösen Figuren und dem Wappen eines Kardinals zusammen mit gotischen Inschriften. Die Darstellungen erzählen von der Verbindung zwischen religiöser Autorität und weltlicher Macht in dieser Grenzregion.
Der Stein steht an der Ostseite der Straße 964, kurz bevor sie zur Siedlung Zabawa abzweigt, und ist daher leicht zu finden. Besucher können vom Straßenrand aus näherkommen und die Details des Monuments untersuchen.
Dieses Werk ist der älteste erhaltene Grenzstein Polens und wurde aus regionalem Kalkstein mit feinen mittelalterlichen Steinmetzarbeiten gefertigt. Seine Konstruktion zeigt ein hoces handwerkliches Können, das typisch für religiöse Monumentalbauten dieser Epoche ist.
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