Saint Luke church in Kunkowa, Oosters-orthodox kerkgebouw in Polen
Die Holzkirche Sankt Lukas in Kunkowa ist ein traditionelles Holzbauwerk mit einfacher Konstruktion, das seit 1868 am Ort steht und die typische Architektur der westlichen Lemko-Region zeigt. Das Innere beherbergt eine Ikonostase im Neo-Barock-Stil, alte Ikonen aus dem 17. Jahrhundert und bemalte Wände, die von lokalen Künstlern im frühen 20. Jahrhundert gestaltet wurden.
Das Gebäude wurde 1868 errichtet, doch einige seiner Verzierungen stammen aus dem 17. Jahrhundert und älter und stammen von einer früheren Kirche an diesem Ort. Im Jahr 1947 wurde die lokale orthodoxe Gemeinde während der Operation Wisla vertrieben, doch viele Bewohner kehrten ab den 1950er Jahren zurück und begannen, ihre geistliche Heimat wiederherzustellen.
Die Kirche trägt den Namen des Evangelisten Lukas und ist ein aktiver Ort der Verehrung für die lokale orthodoxe Gemeinde. Sie spiegelt die religiösen Traditionen wider, die über Generationen in diesem Teil Polens bewahrt wurden, und dient als Treffpunkt für Gottesdienste und gemeinschaftliche Feiern.
Die Kirche befindet sich auf einem Hügel über dem Dorf Kunkowa in einer ruhigen, ländlichen Umgebung mit sanftem Gelände und Wäldern in der Nähe. Besucher können den Ort zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei Multimedia-Materialien wie virtuelle Touren auch eine Erkundung aus der Ferne ermöglichen.
Die Ikonostase des Klosters wurde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts im neobarocken Stil geschaffen und ersetzt eine ältere traditionellere Ikonenwand, was zeigt, wie die lokale Gemeinde westliche künstlerische Einflüsse in ihre religiöse Praxis integrierte. Diese Vermischung von Stilen ist ein seltenes Merkmal der Holzkirchen in der Region und spiegelt die kulturelle Offenheit der Gemeinde wider.
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