Zisterzienserinnenabtei Odivelas, Zisterzienserkloster und Nationaldenkmal in Odivelas, Portugal
Das Kloster Odivelas ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster mit einer Kirche, zwei Kreuzgängen und fein gestalteten Kapitellen aus der Gotik. Die Anlage zeigt einen Wandel vom ursprünglichen Gotikstil zu barocken und neoklassizistischen Formen, die nach großen Umbauten entstanden.
König Dinis gründete das Kloster am Ende des 13. Jahrhunderts als religiöse Stätte für einen Orden von Mönchen. Ein verheerendes Erdbeben im 18. Jahrhundert zerstörte vieles und führte zu Umbauten, die das Erscheinungsbild grundlegend veränderten.
Der Name des Klosters ehrt König Dinis, dessen Grabmal im Inneren einen wichtigen Wendepunkt in der portugiesischen Bestattungskunst darstellt. Besucher können heute noch die unterschiedlichen architektonischen Schichten sehen, die von der mittelalterlichen Vergangenheit bis zu späteren Umgestaltungen berichten.
Das Kloster ist zugänglich für Besucher, aber es wird derzeit restauriert und teilweise für andere Zwecke umgebaut. Am besten erkundet man die Anlage im Freien und die öffentlich zugänglichen Bereiche, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Die Gründung des Klosters war das Ergebnis einer königlichen Gelübde nach einem gefährlichen Treffen mit einem wilden Tier während einer Jagd. Diese ungewöhnliche Entstehungsgeschichte verband die religiöse Stätte direkt mit einem dramatischen persönlichen Erlebnis des Königs.
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