House of the Twenty-Four, Mittelalterliches Versammlungsgebäude in Santo António, Lissabon, Portugal.
Das Haus der Vierundzwanzig ist ein mittelalterliches Versammlungsgebäude, das sich neben der Kirche des heiligen Josef der Zimmerleute in Lissabon befindet und verschiedene Architekturstile aus unterschiedlichen Epochen zeigt. Die Struktur bewahrt charakteristische Merkmale des traditionellen portugiesischen Baustils mit Spuren späterer Veränderungen.
Das Gebäude wurde 1383 von João, Meister von Avis, gegründet und diente der Verwaltung der Zunftrepräsentanten in Lissabon. Seine Entstehung markierte einen Wendepunkt in der organisierten Handwerksstruktur der Stadt.
Das Gebäude war ein Ort, wo Handwerker nach Zünften organisiert zusammenkamen und ihre Schutzpatrone verehrten. Die Räume spiegeln noch heute die Bedeutung wider, die diese Berufsstände in der Stadt hatten.
Der Ort liegt zentral in Lissabon mit guter Erreichbarkeit durch verschiedene Verkehrsmittel und ist von anderen historischen Sehenswürdigkeiten umgeben. Besucher können die Gegend zu Fuß erkunden und die enge Verbindung mit den umliegenden Vierteln verstehen.
Jedes der zwölf Zünfte entsandte zwei Vertreter, die jährlich am 21. Dezember zusammenkamen, um die Stadt zu regieren. Dieses System war eine frühe Form der organisierten Interessenvertretung durch verschiedene Berufszweige.
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