Autódromo Internacional do Algarve, Motorsport-Rennstrecke in Portimão, Portugal
Der Portimão Circuit ist eine Motorsportrennstrecke in der Stadt Portimão, im Süden Portugals in der Region Algarve, mit einem hügeligen Streckenverlauf und zahlreichen Kurven. Neben der eigentlichen Rennstrecke befinden sich auf dem Gelände ein Hotel, eine Kartbahn und ein Technologiepark.
Der Portimão Circuit wurde 2008 nach einem Entwurf des Architekten Ricardo Pina eröffnet und sollte eine anspruchsvolle Strecke für internationale Rennen schaffen. Im Jahr 2020 war die Strecke erstmals seit 1996 wieder Gastgeber eines Formel-1-Grand-Prix von Portugal.
Die Strecke trägt den Namen der Stadt Portimão und zieht regelmäßig Motorsportfans aus ganz Europa an, die sich rund um die Kurven und Tribünen versammeln. An Renntagen verwandelt sich das Gelände in einen lebhaften Treffpunkt, an dem das Publikum das Geschehen von verschiedenen Standpunkten aus beobachten kann.
Das Gelände lässt sich gut zu Fuß erkunden, und von den Tribünen aus bieten sich gute Aussichten auf verschiedene Streckenabschnitte. Es empfiehlt sich, an Veranstaltungstagen früh anzureisen, da der Andrang deutlich größer ist als an normalen Tagen.
Eine der Kurven der Strecke trägt den Namen des Motorradfahrers Craig Jones, der 2008 nach einem Sturz beim British Superbike Championship verstarb. Zudem steht auf dem Gelände ein Monument aus Marmor und Edelstahl, das die letzte Kurve symbolisiert, an der Rennen oft entschieden werden.
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