Kuveždin monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster in Fruška Gora, Serbien.
Kuveždin-Kloster ist ein serbisch-orthodoxes Kloster in der Fruška-Gora-Region und besteht aus einer Kirche mit Glockenturm, Wohngebäuden auf drei Seiten und einer Schutzmauer. Der Innenraum der Kirche ist mit einer beeindruckenden Ikonenstasis geschmückt, die religiöse Kunstwerke in der serbisch-orthodoxen Tradition zeigt.
Stefan Štiljanović gründete das Kloster im frühen 16. Jahrhundert, und erste Aufzeichnungen in türkischen Steuerkatastern bestätigen seine Existenz Jahrzehnte später. Die Anlage überstand Jahrhunderte politischer und religiöser Veränderungen in der Region.
Das Kloster trägt den Namen einer nahegelegenen Quelle und bleibt ein wichtiger Ort für orthodoxe Pilger aus der ganzen Region. Die Besucher kommen hierher, um in der Kirche zu beten und die handgefertigten Ikonen zu betrachten, die das religiöse Leben der Gemeinschaft widerspiegeln.
Das Kloster befindet sich in den Bergen der Fruška Gora und ist am besten zu Fuß zu erreichen, mit guten Wanderwegen durch die Waldregion. Eine natürliche Quelle auf dem Gelände bietet Wasser, und der Ort eignet sich für einen halbtägigen Besuch mit Zeit zum Erkunden.
Das Kloster war ursprünglich für Mönche gegründet, wurde aber in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg in ein Nonnenkloster umgewandelt. Viele russische Nonnen, die vor der Oktoberrevolution flohen, fanden hier Zuflucht und prägten das Leben des Ortes über Jahrzehnte.
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