Privina Glava monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster am Berg Fruška Gora, Serbien.
Das Kloster Privina Glava ist ein Benediktinerkloster in den Fruška-Gora-Bergen und besteht aus neun Gebäuden, die von hohen Mauern umgeben sind. Im Zentrum steht die Hauptkirche, geweiht den Erzengeln Michael und Gabriel, mit einem Ikonostasium von Andrej Šaltist aus dem Jahr 1786 und Wandmalereien von Kuzman Kolarić.
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet, obwohl die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen aus osmischen Dokumenten von 1566 stammen. Es überlebte die Jahrhunderte unter schwierigen Bedingungen und gehört heute zu Serbiens wichtigsten geschützten Kulturdenkmälern.
Das Kloster trägt den Namen nach einer nahegelegenen natürlichen Quelle und wird von Besuchern wegen seiner ruhigen Lage geschätzt. Die Räume werden heute noch von Mönchen genutzt, was dem Ort seinen lebendigen Charakter bewahrt.
Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und im Voraus Bescheid geben, besonders wenn man in größeren Gruppen kommt. Das Kloster hat regelmäßige Besuchszeiten, die man vor dem Eintreffen prüfen sollte.
Das Kloster beherbergte einst die Münchner Psalter, ein kostbares illuminiertes Manuskript aus dem 14. Jahrhundert, das während der Kriege vor den Osmanen nach Bayern gebracht wurde. Dieses wichtige religiöse Werk ist ein Beispiel für die wertvollen Schätze, die solche Klöster in der Geschichte bewahrt haben.
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