Dzuarikau–Tskhinvali pipeline, Gaspipeline in Nord- und Südossetien, Russland.
Die Dzuarikau-Tskhinvali-Pipeline ist eine Erdgasleitung, die zwei Ortschaften in der Kaukasusregion verbindet und durch gebirgiges Gelände verläuft. Das System pumpt Erdgas über eine 426 Millimeter breite Röhre von einer Siedlung zur anderen.
Der Bau der Pipeline begann 2006 und die Inbetriebnahme erfolgte 2009, nachdem die vorherige Gasversorgung durch georgisches Territorium unterbrochen worden war. Diese Infrastruktur schuf eine neue, unabhängige Energieverbindung in der Region.
Diese Infrastruktur stellt eine Veränderung in der regionalen Energieverteilung dar und verändert die Beziehung zwischen Südossetien und den Nachbargebieten.
Die Pipeline verläuft durch schwieriges Hochgebirgsgelände, das für normale Besucher nicht zugänglich ist. Das System ist Teil einer größeren Energieinfrastruktur und wird von Fachleuten überwacht und verwaltet.
Die Leitung steigt bis zu 3148 Meter über dem Meeresspiegel an und durchquert dabei 15 Tunnel und 29 Wasserdurchlässe in extremem Gelände. Diese Zahl an Ingenieurbauwerken in so kurzer Entfernung macht die Route zu einer technischen Herausforderung.
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