Гурьевские каменоломни, Steinbruch im Bezirk Venev, Oblast Tula, Russland
Die Guryev-Steinbrüche sind ein Netzwerk aus drei separaten Systemen unterirdischer Gänge in der Region Tula. Die Höhlen erstrecken sich über beträchtliche Längen und zeigen Kalkstein-Karstformationen mit konstanten Temperaturen das ganze Jahr über.
Der Abbau von Kalkstein begann im 15. Jahrhundert und dehnte sich im 16. Jahrhundert auf das linke Ufer des Flusses Osetr aus. Die Förderung setzte sich bis zum frühen 20. Jahrhundert fort und prägte die Region über mehrere Epochen.
Die Steinbrüche sind Schauplatz jährlicher Höhlenforscher-Wettbewerbe, die Besucher aus verschiedenen Regionen anlocken. Menschen bilden kleine Erkundungsgruppen, um die unterirdischen Gänge zusammen zu erkunden.
Besucher müssen sich bei der Ankunft in ein Gästebuch eintragen und dürfen das Netzwerk nur mit qualifizierten Führern erkunden. Die Passage ist komplex und verwirrend, daher ist professionelle Leitung für die Sicherheit und Orientierung notwendig.
Tektonische Verschiebungen haben vertikale Risse geschaffen, die sich über 15 Meter Höhe erstrecken und das System zu einem der größten künstlich geschaffenen Hohlräume des Landes machen. Diese Spalten entstanden durch natürliche geologische Prozesse nach der Beendigung der Bergbauaktivitäten.
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