Fortress of Saint Dimitry of Rostov, Kaiserliche Festung in Rostow am Don, Russland
Die Festung des Heiligen Dimitry von Rostov ist eine Befestigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert mit zwölf winkligen Bastionen und massiven Steinmauern, die ein rechteckiges Verteidigungsgelände umschließen. Das Komplexwerk umfasste Militärgebäude und Kirchenstrukturen innerhalb dieser geometrischen Befestigung.
Die Gründung der Festung begann 1761 unter der Herrschaft der Kaiserin Elisabeth und wurde von Ingenieur Alexander Rigelman geleitet, um die südlichen Regionen Russlands zu schützen. Bereits 1835 verlor sie ihre militärische Bedeutung und wurde später dem Verfall überlassen.
Die Festung war ein wichtiges religiöses Zentrum mit fünf orthodoxen Kirchen, darunter der Kathedrale der Fürbitte und der Nikolauskirche, die das geistliche Leben der Garnison und der Stadt prägten.
Die Festung liegt zentral in Rostov-on-Don zwischen der Tschechow-Allee, der Krepostny-Gasse, der Gorky-Straße und der Stanislavsky-Straße, was einen leichten Zugang vom Stadtzentrum ermöglicht. Der Standort ist zu Fuß erreichbar und gut in die städtische Umgebung integriert.
Nach der Aufgabe ihrer militärischen Funktion 1835 wurden die Festungsmaterialien und die Garnison nach Anapa verlegt, und die Wälle wurden später im 19. Jahrhundert dem Erdboden gleichgemacht. Heute sind von dieser einstigen Wehranlage nur noch wenige Überreste sichtbar.
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