Bastion Grolman, Militärbastion in Kaliningrad, Russland.
Der Grolmann-Bastian ist eine Befestigung in Kaliningrad, die zwischen 1851 und 1860 erbaut wurde und horseschuhförmige Wälle, Erdwälle, unterirdische Gänge und mehrere Kasematten aufweist. Die Anlage bietet heute Einblick in die Verteidigungstechnik des 19. Jahrhunderts mit ihren verschiedenen Funktionsräumen und Zugängen.
Ernst Ludwig von Aster entwarf diese Befestigung und benannte sie nach dem preußischen General Karl von Grolmann, einem Reformer der Armeestruktur. Die Konstruktion zwischen 1851 und 1860 war Teil des Ausbaus von Königsberg zu einer modernen Grenzfestung.
Heute zeigt sich der Bau als Zeuge der preußischen Militärkultur des 19. Jahrhunderts, und Besucher können in den erhaltenen Räumen nachvollziehen, wie die Garnison damals organisiert war. Die Architektur des Walls und der Kasematten spiegelt die strategischen Überlegungen wider, die bei der Verteidigung einer Grenzfestung eine Rolle spielten.
Ein Teil des Bastions beherbergt heute ein Museum, das Gegenstände aus dem alten Königsberg zeigt und es Besuchern ermöglicht, mehrere Ebenen und Passagen zu erkunden. Die Wege durch die Anlage sind teilweise eng und erfordern Aufmerksamkeit bei unebenem Untergrund.
Die unterirdischen Gänge verbanden das Werk mit benachbarten Kasernen und bildeten ein komplexes Tunnelsystem zur Truppenbewegung ohne Sichtbarkeit von außen. Dieses verborgene Netzwerk ist heute eine der faszinierendsten Merkmale für Besucher, die mehr über militärische Infrastruktur erfahren möchten.
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