Trading house of the Moscow Merchant Society, Architektonisches Denkmal im Bezirk Tverskoy, Russland
Das Handelshaus der Moskauer Kaufmannsgesellschaft ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit breiten Fensterreihen, vertikalen Pilastern und dekorativen Ornamenten an der Fassade. Die Eckbereiche sind abgerundet und enden in einem feinen Gesims, wobei die Gesamtkomposition eine Mischung aus modernem Design und klassischen Elementen darstellt.
Der Bau entstand zwischen 1909 und 1911 nach Plänen des Architekten Fjodor Schekhtel und ersetzte eine Klosterresidenz aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude markiert einen Wendepunkt in der Moskauer Architektur, als neue wirtschaftliche Strukturen moderne Bauformen erforderten.
Das Gebäude zeigt die Pracht des Moskauer Kaufmannsstandes durch seine repräsentative Gestaltung und diente Händlern als Büro- und Lagerraum. Die Räume erzählen von der wirtschaftlichen Kraft jener Zeit, die sich in jedem Architekturdetail widerspiegelt.
Das Gebäude steht an der Ecke der Gasse Maly Cherkassky und des Platzes Novaya und ist wegen seines Status als Kulturdenkmal gut erhalten. Es empfiehlt sich, die Fassadendetails vom gegenüberliegenden Platz aus zu betrachten, um die volle Komposition zu erfassen.
An den obersten Nischen der Fassade befinden sich antike griechische Theatermasken und Medusa-Skulpturen, die einen überraschenden Hauch von Klassizismus verleihen. Diese mythologischen Figuren wirken fast versteckt in ihrer erhöhten Position und werden von vielen Besuchern übersehen, die sich auf die Fenster und Linien konzentrieren.
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