Museum für Bodenkunde, Bodenkundemuseum in Sankt Petersburg, Russland.
Das Zentralbodenmuseum ist eine Sammlung mit etwa 330 Bodenmonolithen, die verschiedene Bodensorten aus aller Welt zeigt. Die Stucke sind nach Regionen und Bodeneigenschaften sortiert, sodass man sieht, wie unterschiedlich die Erde an verschiedenen Orten beschaffen ist.
Das Museum wurde 1904 gegrundet, ein Jahr nach dem Tod des Bodenkundlers, der ab 1880 begann, Bodenproben zu sammeln. Seine Sammlungsarbeit legte den Grundstein fur das, was heute ein internationales Archiv von Erdmaterial ist.
Das Museum trägt den Namen des Bodenkundlers Wasili Dokutschajew, dessen wissenschaftliches Vermächtnis hier bewahrt wird. Besucher können sehen, wie verschiedene Bodensorten aus der ganzen Welt nebeneinander präsentiert werden und verstehen, warum dieser Mann für die Wissenschaft so wichtig war.
Das Museum befindet sich im Nordlager der Alten Sankt Petersburger Borsengebaude und ist hauptsachlich an Wochentagen fur Besucher erreichbar. Planen Sie Zeit ein, um sich die verschiedenen Bodenarten anzuschauen und die Unterschiede zwischen Regionen zu verstehen.
Das Museum fuhrt regelmaßig Expeditionen durch, um neue Bodenproben aus verschiedenen Klimazonen zu sammeln, von arktischen Gebieten bis zu anderen extremen Umgebungen. Diese laufende Arbeit macht die Sammlung zu einem sich standig entwickelnden Dokument der erdwissenschaftlichen Forschung.
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