Electrode factory house, Wohngebäude im Bezirk Zamoskvorechye, Russland.
Das Elektrodenwerk-Wohnhaus ist ein Backsteingebäude in Zamoskvorechye mit Fassadenelementen im Stil des Stalinismus der 1950er Jahre. Der Komplex besteht aus mehreren Geschossen und zeigt die typische Formensprache sowjetischer Wohnbauten dieser Epoche.
Der Komplex wurde 1953 von Architekt Michail Sinjawski entworfen und entstand in der Zeit des intensiven Wiederaufbaus Moskaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gehört zu einer Generation von Wohngebäuden, die den sowjetischen Anspruch auf urbane Modernisierung verkörperten.
Das Gebäude spiegelt den sowjetischen Alltag der Nachkriegszeit wider, als Wohnkomplexe für Fabrikarbeiter errichtet wurden. Es zeigt, wie die Architektur die Beziehung zwischen Industrie und Wohnleben gestaltete.
Das Gebäude ist heute noch bewohnt und liegt in einem gut erreichbaren Stadtteil mit guten Verkehrsanbindungen. Es lässt sich gut zu Fuß erkunden und liegt in der Nähe anderer sowjetischer Architekturbeispiele.
Das Gebäude steht an der Grenze zwischen einem Wohnviertel und der Elektrodenfabrik, nach der es benannt ist. Diese Lage veranschaulicht, wie sowjetische Stadtplaner Wohnraum direkt neben Fabriken anordneten.
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