Majak Tschetschsnki, Leuchtturm auf der Tschetschenen-Insel, Russland.
Der Chechen-Leuchtturm ist ein zylindrischer Turm auf einer Insel in der Bucht des Kaspischen Meeres mit einer Höhe von etwa 41 Metern. Die Struktur hat ein Balkon, eine Laterne und mehrere Fenster, von denen man über das Wasser blickt.
Der Leuchtturm wurde 1863 von englischen Baumeistern errichtet, nachdem bereits frühere Signallicht-Aufzeichnungen dokumentiert waren. Der Bau folgte auf Berichte über Seezeichen, die in früheren Jahrhunderten an dieser Stelle existierten.
Der Leuchtturm verkörpert die Seefahrtstradition der Kaspischen See und prägt das visuelle Merkmal der Insel seit Generationen. Seeleute erkennen die weiße Form aus der Ferne wieder und verbinden sie mit ihrer Verbindung zum Meer.
Das Innere ist über eine Treppe mit etwa 196 Stufen erreichbar, die bis zur obersten Laterne führt. Der Ort ist über Boot zugänglich, daher sollte man sich bei Wetterbedingungen informieren, bevor man die Insel besucht.
Neben dem Turm selbst gibt es mehrere Nebengebäude auf der Insel, darunter ein einstöckiges Haus, ein Badehaus und einen Lagerraum. Diese Gebäude bilden zusammen ein ganzes Komplex für die tägliche Arbeit der Leuchtturmwärter.
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