Building of Mining Institute, Architektonisches Wahrzeichen im Bezirk Wasileostrowski, Russland
Das Gebäude des Bergbauinstituts ist ein neoklassizistisches Bauwerk am Ufer der Newa im Wassiljewski-Viertel von Sankt Petersburg. Die nach Süden ausgerichtete Fassade wird von zwölf dorischen Säulen und einem Dreiecksgiebel mit Reliefs geprägt.
Die erste technische Hochschule Russlands wurde 1773 unter Katharina II. gegründet und zog Anfang des 19. Jahrhunderts in dieses Gebäude ein, das zwischen 1806 und 1811 errichtet wurde. Der Entwurf stammt vom Architekten Andrei Voronikhin, der auch die Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg entworfen hat.
Zwei große Skulpturen aus Pudost-Kalkstein flankieren den Eingang und zeigen Szenen aus der griechischen Mythologie. Dieses Detail prägt den ersten Eindruck des Gebäudes und macht es zu einem der auffälligsten Eingangsbereiche der Stadt.
Das Gebäude beherbergt eine aktive Universität, weshalb der Zugang zu den Innenräumen eingeschränkt sein kann. Es empfiehlt sich, sich im Voraus über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten zu informieren, bevor man einen Besuch plant.
Die Innenräume wurden vom Handwerker A.I. Postnikov gestaltet und umfassen vier Säle mit sehr unterschiedlichem Charakter, darunter einen Malachitsaal und einen Karyatidensaal. Diese Räume sind selten zu sehen, gelten aber als herausragende Beispiele des dekorativen Handwerks des frühen 19. Jahrhunderts.
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