Fence with gate of Kizhi Pogost, Holzzaun und Tor in Kizhi Pogost, Russland.
Der Zaun des Kizhi-Pogost ist eine etwa 300 Meter lange Holzkonstruktion, die auf einem Unterbau aus Steinen errichtet wurde und das religiose Zentrum einschliesst. Das Haupttor misst etwa 14 Meter in der Breite und 2 Meter in der Hohe, wahrend kleinere Eingange an der Ost- und Nordseite den Zugang zum Gelande ermoglichen.
Der Zaun wurde im 17. Jahrhundert als Schutzanlage errichtet und pragte damit die physische Struktur des Geländes. In den 1950er Jahren erfolgte eine umfassende Instandsetzung unter der Leitung des Architekten Aleksandr Opolovnikov, der die traditionellen Bautechniken sorgfältig bewahrte.
Der Zaun begrenzt den heiligen Raum der Holzkirchen und des Glockenturms und zeigt in seiner Konstruktion traditionelle russische Handwerkstechniken. Besucher können beim Durchgang durch das Tor deutlich die Trennung zwischen dem religiösen Bereich und der umgebenden Landschaft spüren.
Besucher treten normalerweise durch das Haupttor in der Nähe der Kirche der Fürbitte ein, können aber auch die kleineren Eingange an der Ost- oder Nordseite nutzen. Das Gelande ist daher leicht zugänglich, egal von welcher Seite man ankommt.
Das Fundament des Zauns besteht aus Steinen, die direkt vom Ufer des Onega-Sees gesammelt wurden und zeigen, wie die Erbauer lokale Materialien nutzten. Diese Steinfundament geben der Holzkonstruktion Bestandigkeit und verbinden sie mit der Insellandschaft.
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