Dam on the Kamenka river, Regionales Kulturerbe-Staudamm in Kamensk-Uralsky, Russland
Der Damm an der Kamenka ist ein Stein- und Erdwall, der sich über etwa 117 Meter erstreckt und oben etwa 31 Meter breit ist. Die Konstruktion verbindet massive Mauerwerk mit Erdreich und bildet eine beeindruckende technische Lösung, die den Fluss aufstaut und das Wasser für die Fabriken lenkt.
Der Bau des Damms begann im Jahr 1700 unter Anleitung von Ivan Astrakhantsev und dem Meisterbauer Ermolai Neklyudov auf Befehl von Peter dem Großen. Diese frühe Investition in die Wasserkraft markierte den Beginn der organisierten Industrie in den Uralen.
Der Damm war einst das Herz der frühen Eisenproduktion in dieser Region und zog Arbeiter aus verschiedenen Teilen an. Man kann heute noch die alten Spuren sehen, die zeigen, wie wichtig dieses Bauwerk für die Entwicklung der lokalen Gemeinschaft war.
Man erreicht den Damm am einfachsten mit den Buslinien 2 oder 8 bis zur Haltestelle des Heimatkundemuseums und geht dann etwa 350 Meter zu Fuß. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei trockenem Wetter, wenn die Wege um die Struktur herum gut begehbar sind.
Die rechte Böschung trägt noch die ursprüngliche Stützmauer aus Bruchsteinen, die Handwerker aus dem 18. Jahrhundert ohne modernen Mörtel aufgebaut haben. Diese sichtbar erhaltene Konstruktion zeigt, wie Arbeiter damals Baustoffe einfach aufeinander stimmten, um die Struktur stabil zu halten.
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