Hässleby sanatorium, ehemaliges Krankenhaus in Schweden
Hässleby-Sanatorium ist ein Komplex aus Steinbauten aus dem Jahr 1901 in der Eksjö-Gemeinde, bestehend aus einem Hauptgebäude mit zwei Flügeln, Werkstätten, Sommerpavillons und Personalunterkünften. Die Anlage steht auf einem Hügel und ist von Wäldern und Grünflächen mit Gehwegen umgeben, die von Anfang an für Patienten gedacht waren.
Das Sanatorium wurde 1901 vollendet und mit Mitteln aus dem Jubiläumsfonds von König Oscar II. finanziert, um Menschen mit Lungenkrankheiten zu helfen. Seine Nutzung änderte sich im Laufe der Jahrzehnte: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zu einem Krankenhaus, später zu einem Behandlungszentrum für Suchtprobleme.
Der Name Hässleby stammt vom Ort selbst in der Eksjö-Gemeinde. Besucher können sehen, wie die Anlage mit separaten Gebäuden für verschiedene Funktionen gestaltet wurde - Wohnbereich, Küche, Wäscherei und Werkstätten - was zeigt, wie Gesundheitseinrichtungen früher organisiert waren.
Das Sanatorium liegt in einer ruhigen Gegend mit Wald und Hügeln, wo Besucher auf den gepflegten Wegen leicht herumgehen können. Die Gebäude sind gut erhalten und können von außen besichtigt werden, wobei die stillstehende Umgebung Zeit zum Nachdenken über die Geschichte der Einrichtung bietet.
Ein faszinierendes Detail ist der rote Granitstein mit religiöser Inschrift auf dem nahegelegenen Friedhof, der an verstorbene Patienten erinnert, darunter die finnische Schriftstellerin Katri Vala. Diese Grabsteine aus dem frühen 20. Jahrhundert zeugen von den Menschen, die hier ihre letzte Ruhe fanden.
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