Uppåkra hof, Eisenzeitlicher Tempel in Skåne, Schweden
Uppåkra hof ist ein rechteckiger Holztempel in Südschweden, der 13 mal 6,5 Meter misst und drei Eingänge hat, mit einem erhöhten Bereich in der Mitte, gestützt durch vier kräftige Pfeiler. Der Bau zeigt die typische Architektur frühmittelalterlicher nordischer Heiligtümer.
Der Tempel wurde zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert sechsmal wiederaufgebaut, behielt aber jedes Mal seinen ursprünglichen Grundriss und seine architektonische Bedeutung. Diese wiederholten Neubauten zeigen die lange religiöse Nutzung und das Durchhaltevermögen dieser heiligen Stätte.
In den Ausgrabungen wurden etwa zweihundert Gullgubber gefunden, winzige Goldfolien mit menschlichen Figuren, die zeigen, welche Rolle dieser Ort in den religiösen Festen der Wikinger spielte. Diese Goldfunde deuten darauf hin, dass hier besondere Zeremonien stattfanden.
Der Ort liegt gut zugänglich mit regelmäßigen Öffnungszeiten und ermöglicht Besuchen während der warmen Jahreszeit, wenn das Wetter für die Erkundung im Freien günstig ist. Geführte Touren erklären die Struktur, die Bauweise und die archäologischen Funde an Ort und Stelle.
Bei Ausgrabungen fanden sich auch feine Dinge wie ein bronzener Becher mit Silbereinlagen und ein Glasgefäß, die zeigen, dass dieses Heiligtum im frühen Mittelalter Skandinaviens einen hohen Stellenwert hatte. Solche wertvollen Gegenstände waren sonst selten an Kultstätten zu finden.
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