Kvibergs kaserner
Kvibergs kaserner ist ein großer Militärgebäudekomplex in Göteborg, bestehend aus roten Backsteingebäuden im baltischen Gothik-Stil mit symmetrischen Anordnungen. Die Strukturen umfassen ursprüngliche Kasernen, eine Reithalle, Stallungen, einen Speisesaal und eine Krankenstation, die um offene Innenhöfe herum angeordnet sind.
Der Komplex wurde zwischen 1892 und 1895 vom Architekten Erik Josephsson entworfen und diente von 1895 bis 1962 als Standort des Göta-Artillerie-Regiments. Nach 1962 übernahm das Flugabwehr-Regiment Lv 6 die Anlage bis zu deren militärischer Schließung 1994, woraufhin die Stadt Göteborg das Gelände kaufte.
Der Name Kviberg leitet sich von seiner historischen Verwendung ab und die Gebäude zeigen den baltischen Backsteinglotik-Stil mit symmetrischen Höfen, die einst Treffpunkte für Soldaten waren. Heute nutzen Besucher und Einwohner dieselben Plätze für Märkte, Sportveranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten, wodurch der militärische Raum zu einem Ort des modernen Lebens wurde.
Der Komplex ist leicht zu Fuß erreichbar und verfügt über breite, offene Bereiche zum Erkunden der historischen Gebäude und Innenhöfe. Besucher sollten beachten, dass einige Gebäude aktiv genutzt werden und der Zugang zu bestimmten Bereichen begrenzt sein kann, besonders bei Veranstaltungen oder Sportaktivitäten.
Die Anlage beherbergt während der Gothia Cup und Partille Cup große Fußballkämpfe auf den großen Rasenflächen, die einst für militärische Übungen genutzt wurden. An Wochenenden finden in den alten Stallungen Märkte statt, wo lokale Verkäufer ihre Waren anbieten.
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